Empagliflozin
Empagliflozin ist ein SGLT2-Hemmer. Der Wirkstoff lässt die Nieren mehr Glucose ausscheiden und senkt so den Blutzucker. In Glyxambi stecken 25 mg Empagliflozin und 5 mg Linagliptin in einer Tablette zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.
Medikament mit Empagliflozin
Das Wichtigste in Kürze
- Empagliflozin zählt zu den SGLT2-Hemmern. Der Wirkstoff blockiert in der Niere ein Transportprotein, das gefilterte Glucose normalerweise ins Blut zurückholt, und mehr Zucker geht mit dem Urin verloren.
- In Glyxambi sind 25 mg Empagliflozin und 5 mg des DPP-4-Hemmers Linagliptin enthalten, zwei Wirkstoffe mit unterschiedlichem Ansatzpunkt in einem Präparat.
- Die Arzneimittelinformation zu Empagliflozin nennt als Risiken Ketoazidose, Flüssigkeitsmangel sowie Genital- und Harnwegsinfektionen.
Wie Empagliflozin und Linagliptin wirken
Empagliflozin hemmt in der Niere den Natrium-Glucose-Cotransporter 2, kurz SGLT2. Normalerweise holt dieser Transporter den grössten Teil der gefilterten Glucose zurück ins Blut. Ist er gehemmt, geht mehr Glucose mit dem Urin verloren, und der Blutzucker sinkt. Zusätzliches Insulin braucht es für diese Wirkung nicht.
Linagliptin greift an anderer Stelle an. Es hemmt das Enzym DPP-4 und verlängert damit die Wirkung körpereigener Darmhormone, die nach dem Essen die Insulinausschüttung unterstützen. In Glyxambi wirken beide Stoffe gleichzeitig. Bei ausgewählten Erwachsenen mit Herzschwäche oder chronischer Nierenerkrankung ist Empagliflozin auch eingesetzt worden, wo seine Wirkung über die Blutzuckersenkung hinausgeht.
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